Betreuung/Assistenz
Wir vom quertour-Team bieten unseren Reiseteilnehmern einen optimalen Betreuungs- Service, ganz individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse, Erfordernisse und persönlichen Interessen abgestimmt. Entsprechend haben wir vier Betreuungsstufen (A, B, C und D). Die Einstufung ist abhängig von Art und Grad der Behinderung, wobei die Betreuung in Stufe A und B eher einen geringen, in Stufe C einen mittleren, und in Stufe D einen hohen Betreuungsaufwand beinhaltet.
Je mehr Betreuung/Assistenz unsere Reisenden brauchen, desto mehr Reisebegleiter werden auf unseren Reisen eingesetzt. Unsere Teams setzen sich aus MitarbeiterInnen zusammen, die wir speziell für diese Art der Reisebegleitung schulen. Jedes Team wird von einer kompetenten und (quertour-)erfahrenen Reiseleitung begleitet.
Betreuungsstufen/Betreuungsschlüssel
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Menschen mit Lern-, leichter geistiger oder körperlicher Behinderung, die recht selbstständig sind, aber in lebenspraktischen Angelegenheiten manchmal noch Zuwendung und Begleitung brauchen. In Bereichen der Assistenz (Pflege und Hygiene) benötigen sie lediglich Erinnerung und Ansprache. Rollstuhlfahrer benötigen kaum bzw. nur wenig Schiebehilfen. (Betreuungsschlüssel 1:4)
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Menschen mit Lern-, geistiger oder körperlicher Behinderung, die in ihrer alltäglichen Lebensbewältigung regelmäßig auf Betreuung und Zuwendung angewiesen sind oder eine feste Bezugsperson brauchen. In Bereichen der Assistenz (Pflege und Hygiene) benötigen sie Kontrolle oder nur in wenigen Teilbereichen Hilfestellungen. Rollstuhlfahrer benötigen regelmäßig Schiebehilfen. (Betreuungsschlüssel 1:2)
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Menschen mit schwerer Behinderung, die in ihrer alltäglichen Lebensbewältigung häufig auf Betreuung, Assistenz und Zuwendung angewiesen sind und eine feste Bezugsperson haben sollten. In Bereichen der Assistenz (Pflege und Hygiene) benötigen sie in mehreren Teilbereichen Hilfestellungen; ebenso Menschen, die aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten
ein hohes Maß an Zuwendung brauchen sowie Menschen, die an Inkontinenz leiden und dadurch einen erhöhten Betreuungsaufwand benötigen; und Rollstuhlfahrer, die immer Schiebehilfen benötigen. (Betreuungsschlüssel 1:1)
Betreuungs-Ausnahmen
Bedingt betreuen können wir:
- Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung, deren Pflege/Assistenz aufgrund ihres Körpergewichtes mit großer körperlicher Anstrengung verbunden ist.
- Menschen, die bedingt durch die Schwere ihrer Behinderung auf Assistenz in nahezu allen Bereichen angewiesen sind.
- Menschen, die in ihren Verhaltensweisen sehr auffällig sind (aggressiv, intolerant, nicht gruppenfähig, sich allem verweigern, absolute Einzelgänger, stark von der Norm abweichendes Verhalten zeigen).
Bei diesen Personenkreisen ist der Betreuungsaufwand (-intensität) immer im Vorfeld mit quertour abzusprechen und ein entsprechend gesonderter Betreuungsschlüssel im Einzelfall auszuhandeln.
Nicht betreuen können wir:
- Menschen mit starker Inkontinenz, bei denen auch der Gebrauch von Einlagen oder Windeln nicht ausreichend bzw. von Nutzen ist.
- Menschen, die eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung”, also auch nachts, benötigen (quertour bietet keine Nachtwache an) oder ständige Aufsicht brauchen.
- Menschen mit stark autistischen Verhaltenszügen.











